燦猿 The three apes – see no evil, hear no evil, speak no evil

 

23. und 24. August 2013 am Ufer der Isar
(der genaue Ort wird noch bekannt gegeben!)
Im Rahmen des Tanz- und Performancefestivals Isarsprudel

Die Performance 燦猿 The three apes – see no evil, hear no evil, speak no evil beschäftigt sich mit der Menschengeneration, die im materiellen Überfluss geboren und aufgewachsen ist. Konsum ist dabei oberste Prämisse – ob in materieller oder in informeller Form.

Es wächst scheinbar eine neue Art von „Vorzeige-Affen“ heran, die nur das sehen, hören, sprechen und präsentieren, was zu ihrem Schönheitsideal passt. Alles andere wird selektiert, aus dem eigenen begrenzten Radius ausgesperrt. Der Lebensraum der Affen befindet sich im Grünen entlang der Isar, zwischen der Münchner Zivilisation und Natur, zwischen materieller und natürlicher Überschwemmung. Die Maximilianstraße mit ihren Modeboutiquen und schaulaufenden Weibchen ist nicht weit, das Vorgeben von heiler Welt und idyllischem traditionell bayerischen Flair ebenfalls nicht.

Im Zusammen- und Gegenspiel von westlicher und asiatischer Welt arbeitet die Performance auf der Grundlage des japanischen Sprichworts „mizaru, kikazaru, iwazaru“. Es wird immer dann gebraucht, wenn etwas geschickt übersehen wird, das nicht der Moral entspricht. Namensgebend für die Performance sind die drei Affen aus der buddhistischen Lehre.

燦猿 The three apes – see no evil, hear no evil, speak no evil arbeitet mit selektiver Wahrnehmung, zeigt Gleichgültigkeiten, irritiert und lädt hinterfragende Passanten zu Spaziergängen mit den Affen ein.

Mit: Masako Ogura, Otone Sato, Alexander Edelmann